Freitag, 28. Mai 2010

13. Tag Canyonlands Nationalpark

Heute besichtigten wir einen der beiden Nationalparks in der Nähe von Moab - den Canyonlands Nationalpark.

Zu Beginn ging es zum Mesa Arch - dieser hat in letzter Zeit deutlich an Bekanntheit gewonnen, da dieser einer der neuen Hintergrundbilder von Windwos 7 ist. Ein wirklich schöner Bogen mit tollen Ausblick ins Tal. Im Hintergrund kann man noch die schneebedeckten Berge der Rocky Mountains erkennen.







Als nächstes steuerten wir einige spektakuläre Aussichtpunkte an. Man steht an einer mehreren hundert Meter hohen Abbruchkante und blickt von dort aus auf den unterhalb verlaufenden Green River & Colorado River. Wir wanderten auch ein Stück am Canyonrand entlang und genossen die weite Aussicht.







Patrick wagte einen Sprung in die Tiefe...


Da wir relativ schnell die Aussichtspunkte abgewandert hatten, entschlossen wir uns spontan zu False Kiva zu wandern. Von dieser nicht ausgeschilderten Wanderung hatten wir jedoch keinerlei Infos außer der GPS Zielkoordinate. Dennoch gingen wir einfach drauf los um dann nach 1 km festzustellen, dass wir zwar sehr nahe am Ziel waren, jedoch locker 50 Meter zu hoch an einer senkrecht verlaufenden Felswand. Unser Ehrgeiz war jedoch gepackt und so suchten wir uns einen anderen Weg um die Felswand zu umwandern. Dadruch verlängerte sich die Wanderung um ein gutes Stück, aber wir erreichten das geplante Ziel. Dort konnten wir dann die Aussicht genießen und uns ins ausliegende Logbuch eintragen. Wenn man bedenkt, dass im Schnitt nur ca. 2 Leute pro Tag diesen Punkt zu Gesicht bekommen, ist es schon etwas besonderes.





Hier ist zufälligerweise ein sehr komisches Bild entstanden, welches wir uns selbst nicht mehr richtig erklären können - vielleicht war Zauberei im Spiel :) Versucht mir das mal nachzumachen! Das Bild wurde absolut nicht bearbeitet!!!



Anschließend wollten wir von dem Hochplateau hinunter ins Tal fahren. Hierzu kann man den Shafer-Trail befahren, welcher sich direkt an der senkrechten Wand seinen Weg ins Tal bahnt. Diese Strecke hat es wirklich in sich und ist absolut nichts für Leute mit Höhenangnst. Aus diesem Grund konnten auch nur 3 Leute unserer Familie diese Fahrt genießen :)
Die Strecke ist oft einspurig, wird jedoch in beiden Richtungen befahren - und es gibt keinerlei Leitplanken - da kann man nur hoffen, dass einem niemand entgegenkommt. Denn mit dem Auto nur einige cm an einem 300 Meter tiefen Abgrund zu stehen ist nichts für schwache Nerven!









Zum grandiosen Abschluss des Tages folgte noch eine Wanderung zum Corona Arch & dem BowTie Arch. Der Corona Arch hat eine Spannweite von 43 Metern und ist 32 Meter hoch. Ein wirklicher Koloss... Man kommt sich total winzig vor wenn man unter diesem Teil steht.





Auch der BowTie Arch war schön anzuschauen.




Auf dem Rückweg sahen wir wieder die aufwendigen Dreharbeiten von Disney - schon erstaunlich was dort alles für einen Film in Bewegung gesetzt wird...

Donnerstag, 27. Mai 2010

12. Tag Fantasy Canyon & Rund um Moab

Heute stand nochmals eine ordentliche Fahrtstrecke auf dem Programm. Die Route führte ca. 350 km weiter nach Süden bis nach Moab.

Bis dorthin standen jedoch noch einige Zwischenziele auf dem Programm. Zuerst ging es zu dem weniger bekannten Fantasy Canyon. Dort hat die Erosion skurrile Formen gebildet.












Als nächstes wollten wir kurz vor Moab eine Wanderung zu den Fisher Towers unternehmen. Da Disney dort jedoch einen Film dreht, war der ganze Bereich weiträumig abgesperrt. Hier ein paar Bilder rund um die Fisher Towers.









Da die Fisher Towers gesperrt waren, nahmen wir die nächste Ausfahrt zum Onion Creek. Bei dieser unasphaltierten Straße durfte unser Auto erstmalig ein wenig seine Offroad-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die Strecke führt durch ein schönes Tal und beinhaltet ca. 40 Flussüberquerungen... Spaß für die ganze Familie, denn jeder durfte mal ran :-)






Zum Abschluss ging es noch in Richtung Canyonlands Nationalpark. Kurz vor dem Nationalpark bogen wir jedoch wieder auf eine unasphaltierte Straße ab und suchten mit Hilfe von GPS Daten den Secret Sprire. Unterwegs kamen wir an diesem gigantischen Felsen vorbei, der einfach so mitten in der Landschaft steht. Aufmerksame Beobachter können Patrick auf dem Bild erkennen ;-).




Zum Abschluss des Tages unternahmen wir noch eine kleine Wanderung zum Secret Spire...



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