Mittwoch, 19. Mai 2010

6. Tag New York

Wir wollten wieder früh auf Tour gehen, doch ein Blick aus dem Fenster stoppte unser Vorhaben schnell. Es regnete recht heftig und auch ein Blick in den Wetterbericht lies nichts gutes erahnen.
Morgens - starker Regen
Mittags - mäßiger Regen
Abends - starker Regen
oder kurz gesagt, absolutes Sauwetter.

Wir warteten noch bis 12 Uhr und gingen dann trotz Regen los. Wir wollten zu Fuß von unserem Hotel in der 31ten Straße bis ganz in den Süden gehen. Dann hätten wir komplett Manhattan einmal zu Fuß durchquert.
Zuerst ging es wieder am Flatiron Building vorbei in den Bezirk Grennwich Village. Hier gibt es keine Wolkenkratzer mehr und die Häuser sind nur noch ca 4-5 Stockwerke hoch. Wirklich spektakulär ist dieser Stadtteil allerdings nicht.



An Greenwich Village grenzt Little Italy. Dort ist der Name allerdings nicht Programm. Wirklich italienisch ist hier nicht viel. Die meisten Leute die wir hier gesehen haben, sahen doch sehr mexikanisch aus oder hatten Schlitzaugen. Dem Bild das wir von Italienern haben entsprachen sie zumindest nicht. Es gibt zwar eine große Zahl von Pizzarias, aber es ist doch alles sehr tourimäßig gestaltet. Leidiglich in ein paar Nebenstraßen konnte man erkennen, dass hier mal ein paar Italiener gewohnt haben.



Direkt an Little Italy befindet sich Chinatown. Hier ist der Name aber wirklich Programm. Man sieht plötzlich nur noch Chinesen um sich herum, komische Schriftzeichen und noch komischeres Essen. Dieses Chinatown ist ähnlich mit dem in SanFrancisco, wenn auch nicht ganz so schön aufgebaut. Bewegt man sich nur eine Straße aus dem Chinatown heraus, sind plötzlich alle Chinesen weg.


Ein paar Straßen weiter beginnt dann das Bankenviertel von New York mit seinen zahlreiche Wolkenkratzern.

Uns führte der Weg ans Wasser um einen Blick auf die Brooklyn Bridge zu erhaschen.







Da das Wetter entgegen aller Hoffnungen immer schlechter wurde, entschlossen wir uns die Ausstellung Körperwelten zu besuchen. Nicht billig - aber sehr interssant!
Wann bekommt man auch mal die Möglichkeit ein menschliches Gehirn in die Hand zu nehmen :-).




Nach der Ausstellung wollten wir Richtung Ground Zero weitergehen. Der Regen wurde allerdings immer starker - seitdem wir aufgestanden sind, gabe es keine einzige Sekunde ohne Regen :(.
Am Ground Zero selbst sieht man nicht viel. Das ganze Gelände ist eine große Baustelle und weiträumig abgesperrt.

Eigentlich wollten wir uns noch die Wall-Street anschauen und anschließend mit der Fähre Richtung Freiheitsstatur fahren und die Skyline vom Wasser aus betrachten. Nach vielen Stunden wandern im Regen versagte dann auch die Regenjacke bzw. Schirm und wir waren bald komplett nass. Jacke nass, T-Shirt nass, Hose nass - alles nass.
So macht es dann wirklich keinen Spass mehr und wir machten uns auf den Rückweg zum Hotel, in der Hoffnung, dass wir am nächsten Morgen besseres Wetter zu haben.

Auf dem Weg zur U-Bahn gingen wir noch ein Stück an der WallStreet entlang und kamen dort an der New Yorker Börse & der Trinity Kirche vorbei.





Abends sah es so aus als ob der Regen nachgelassen hätte, doch als wir uns auf dem Weg zum Times Square machen wollte, merkten wir dass es weiterhin nieselte. Da wir für heute schon genug Wasser abgebkommen hatten, ging es gleich wieder zurück aufs Zimmer.


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