Montag, 31. Mai 2010

Tag 16. Cedar Mesa Ruin - Leprechaun Canyon - Little Egypt Geologic Site - Goblin State Park

Nach 3 Tagen in verschiedenen Nationalparks standen heute 4 kleinere Ziele auf dem Programm. Diese Ziele verdanken wir überwiegend den Berichten von www.synnatschke.de, der ausführlich über diese Gegend berichtet und sogar fertige Tagestouren einstellt. Wir haben uns aus verschiedenen Berichte eine eigene Tour zusammenstellt.

Schon nach wenigen km kamen wir zu unserem ersten Tagesziel. Es war wieder eine kleine Felsenwohnung. Hierzu muss man ca. 20 Minuten durch einen kleinen Canyon wandern. Die Felsenwohnung ist zwar nicht sehr groß, aber im Gegensatz zu Mesa Verde, kann man alles anfassen und genauer untersuchen.
Die Ruine nennt sich House of Fire, da es auf den Bildern so wirkt, als ob der Dach brennen würde.




Bis zum nächsten Ziel waren einige km zu fahren - der Weg führte dabei an den Ausläufern des Lake Powell vorbei.



Es folgte eine Wanderung zum Leprechaun Slot Canyon. Der erste Teil ist ein schmaler Canyon, den wir aufgrund eines Wasserlochs nicht komplett durchwandern konnten.



Anschließend folgte ein breiter und hoher Canyon...





und zum Schluss wurde er wieder sehr schmal und dunkel.





Kaum waren wir am Ende des Canyon angekommen fing ein extrem heftiger Sandsturm an. Dadurch enstanden im Canyon sogenannte Beams....
da wir aber kein Stativ mit dabei hatten, liesen sich diese nur schwer fotografieren.






Der Rückweg aus dem Cayon wurde auf Grund des Sandsturm zu einem richtigen Abenteuer. Man versuchte irgendwie den Mund und die Augen abzudecken und möglichst dicht hintereinander zu gehen um halbwegs geschützt zu sein. Zurück am Auto waren dennoch alle Kleidungsstücke voller Sand - sogar die Ohren waren voll davon...




Das 3te Tagesziel war Little Egypte Site. Da sich der Sandsturm jedoch nicht legte, erkundeten Patrick und ich dieses Gebiet auf eigene Faust. Bei halbwegs zumutbarem Wetter bestimmt noch viel schöner.








Zum Abschluss des Tages ging es noch in den Goblin State Park. Hier gibt unzählige Steine die irgendwie wie überdimmensionale Pilze aussehen. Man kann im ganzen Gebiet überall rumgehen und alles erkunden. Absolut klasse. Leider war das Objektiv nach dem Sandsturm ziemlich versaut, wodurch ein Großteil der Bilder unbrauchbar wurde.








Sonntag, 30. Mai 2010

15. Tag Mesa Verde

Nach 2 1/2 tollen Tagen hieß es Abschied nehmen aus Moab. Wir haben hier zwar wirklich viel unternommen, aber langweilig wird es einem hier nicht. Die Umgebung um Moab bietet nämlich neben schönen Landschaften auch viele Möglichkeiten actionreichen Outdoor Sport zu betreiben.

Als letzte kleine Sehenswürdigkeit in Moab ging es noch zu Elvis Hammer - einem beachtlichen Hoodoo. Hierzu mussten wir uns zuerst einen Weg durch das hüglige Gelände suchen, denn einen richtigen Weg dorthin gab es nicht. Nach 20 Minuten standen wir dann vor dem Hoodoo. Man erkennt erst die wahre Größe wenn ein Mensch zum Vergleich davor steht.







Anschließend ging es weiter Richtung Mesa Verde Nationalpark. Unterwegs sahen wir noch diesen Arche.



Im Mesa Verde Nationalpark kann man die Felsenwohnungen der Anasazi Indianer erkunden. Weiter Details dazu gibt es hier...



Da die größte Felsenwohnung - der Cliff Palace nur mit einer Ranger Führung begangen werden kann, ging es zuerst ins Visitor Center um uns dort für eine Tour anzumelden.

Da wir bis zum Tourbeginn noch etwas Zeit hatten gingen wir zuerst zum Spurce Tree House, welches man selbst erkunden kann.




Anschließend folge die geführte Tour zum Cliff Palace, welcher aus über 200 Häusern besteht.




Zum Abschluss des Tages fuhren wir noch einen kleinen Rundweg im Park ab, an dem es zahlreiche Aussichtpunkte gibt.


Samstag, 29. Mai 2010

Marliese´s Zwischenfazit

Zwischenbericht nach 9 Tagen

Wir haben hier mittlerweile 9 wahnsinnig interessante und erlebnisreiche Tage verbracht.
Die Weite des Landes und vor allem die Verschiedenheit der Landschaften sind beeindruckend. Auch die extrem mächtige Bergwelt mit ihrem vielfältigen Ausformungen und enorm tiefen Schluchten ist sehr imposant. Bis auf die Viertelstunde, in der wir diesen schrecklich steilen Trail heruntergefahren sind (mir standen die Tränen in den Augen), habe ich die ganze Reise bisher genossen.Wir bewegen uns fast die ganze Zeit auf einer Höhe von über 2000 m(hätte ich mir vorher gar nicht so vorgestellt). Entsprechend waren auch die Temperaturen: von knapp unter Null bis zu jetzt 30 Grad.

Wir sind hier mittlerweiler im 7. Hotel (nur im Hotel in Moab hatten wir 3 Übernachtungen) und alle Hotels waren bisher top und vorallem sehr sauber. Was auffällt die Hotelzimmer haben meist 2 2m-große Betten, alle Kühlschrank und Mikrowelle und fast alle einen Kaffekocher. An das amerkianische Frühstück (Toast, Marmelade, Müsli, Muffin, Obst, Saft, Kaffee - in den besten Hotels gabs noch Waffeln zum Selberbacken, Joghurt, Ei, Kartoffelspeisen) haben wir uns mittlerweile schon gewöhnt. Was für mich immer noch gewöhnungsbedürftig ist, ist dass hier alles in Pappbeckern, auf Papptellerchen!! und mit Einwegbesteck serviert wird. Außerdem befindet sich das Frühstückbuffet :) immer direkt neben der Rezeption und es gibt nur wenig Möglichkeiten zum Sitzen. Essen mit auf´s Zimmer zu nehmen ist aber erlaubt.

Mit Michael haben wir einen Top-Reiseleiter. Er plant die Tagestouren, die oft durchaus anstrengend sind, immer sehr interessant, gut und zeitgenau und hat zu allen Sehenswürdigkeiten Hinterinfo´s parat. Wir waren schon an mehreren Orten, wo sich manchmal täglich nur 2 - 3 Leute hinverirren. Zu diesen Spezialplätzen führt Michael uns mit seinem GPS-gerät und Koordinatendaten,die er sich vorher besorgt hat. Hat schon etwas, eine
besondere Sehenswürdigkeit ganz allein in Ruhe anzuschauen. An den Hauptsehens-würdigkeiten sieht man immer viele Deutsche. Die stellen mit Abstand die stärkste Touristengruppe. Wir haben auch eine Familie aus Klarental/Saarland getroffen und noch weitere 3 Familien, denen es genau so erging wie uns. Sie wurden auch von ihren erwachsenen Kindern eingeladen mitzukommen, was sie am Anfang auch nicht wollten - so wie wir - was sie aber, bis jetzt auch noch nicht bereut haben - so wie wir-

So jetzt mach ich noch schnell den Laptop frei, damit die Jungs Euch noch den neuesten Bericht einstellen können - ist doch immer recht viel Arbeit.

Liebe Grüße an Alle, die unsere Reise mitverfolgen und
herzlichen Dank, an alle, die bisher Grüße geschrieben haben.

Marliese

14. Tag - Arches Nationalpark

Wir haben heute dem Arches Nationalpark einen Besuch abgestattet, in dem es zahlreiche Steinbögen gibt. Der Nationalpark gliedert sich in 3 Abschnitte und wir wollten alle nacheinander erwandern - ein strammes Programm.

Wer wissen will wie diese Bögen entstehen können, kann hier mehr dazu lesen...






Los ging es morgens in dem Gebiet Devils Garden. Der Rundweg beträgt ca. 13 km, wovon der längste Teil der Strecke nicht über richtige Wege verläuft, sondern lediglich über Steinplatten oder durch Sand. Eine solche Strecke bietet somit einen viel höheren Spaßfaktor als ein richtiger Gehweg. Aufgrund der zahlreichen Steinmännchen bleibt man auch immer problemlos auf dem Kurs.

Den ersten Bogen den man sieht ist gleichzeitig auch derjenige, mit der größten Spannweite. Er misst unglaubliche 92 Meter. Kaum vorstellbar, dass er fast so lang ist wie ein Fußballplatz...





Unterwegs folgten noch ein paar weitere Bögen. Jeder Bogen für sich hat irgendwie was besonders und es ist immer wieder schön, wenn man um die Ecke kommt und plötzlich einen solch großen Steinbogen vor sich sieht.

















Nach fast 5 Stunden waren wir wieder zurück am Parkplatz und es ging weiter in den Bereich Window Sektion. Dort muss man zum Glück weit weniger gehen um sich dort die Bögen anzuschauen. Bei Temperaturen von 30° und ohne Schatten ist man doch froh nicht nochmal so weit wandern zu müssen.










Zum Schluss folgte noch der bekannteste Bogen des Parks - der Delicate Arch. Hierfür mussten noch einmal 5 km zurückgelegt werden. Der Weg lohnt sich aber auf jedenfall, denn der freistehende riesige instabil wirkende Bogen ist einfach klasse.






Fazit:
Arches ist ein absolut sehenswerter Nationalpark. Beeindruckende Landschaft - abwechslungsreiche Wanderungen - einfach klasse....


die Disney Filmteams die wir hier in der Gegend gesehen haben drehen übrigens den Film "John Carter vom Mars" - das Gebiet rund um Moab sieht also laut Disney so aus wie man sich den Mars vorstellt :)

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